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Anne & Wolfgang (AnnWolf)

2011 - Rundreise durch Südschweden

Endlich nach Schweden!

Schon lange träumten wir davon ganz Skandinavien zu erkunden. Nach zwei Jahren Dänemark wollten wir dieses Jahr nach Schweden. Für den Anfang durchquerten wir den Süden von Schweden. Gränna, an der Ostseite des Vättern-Sees war für diese Tour der nördlichste Punkt den wir angefahren sind. Das musste an Kilometer für dieses Jahr reichen. Und Kilometer sammelt man genug auf solch einer Tour. Bei uns waren es am Ende 4.265 km die wir gefahren sind. Aufgeteilt haben wir die Tour in 6 Etappen, die An,- bzw. Abfahrt nicht mitgezählt. Für die verschiedenen Stellplätze suchten wir uns die Regionen Halland, Småland, die Insel Öland,- und Scåne aus. Jeweils von den Stellplätzen aus besuchten wir die verschiedenen Sehenswürdigkeiten.

Endlich Donnerstag und Feierabend.
Schnell nach Hause. Der Freitag war unser erster Urlaubstag. Da der Wohnwagen bereits ein Wochenende zuvor schon gepackt wurde, nahmen wir an diesem Freitag morgen nur noch ein paar Kleinigkeiten mit zum Stellplatz. Am Nachmittag entfernten wir die Schleuse und zogen "Isolde" von ihrem Platz. Für die kommende Nacht stellten wir uns auf den Parkplatz. Wir verabschiedeten uns noch schnell von unseren Nachbarn und verschwanden im Bett. Wir wollten am nächsten morgen sehr früh los.

Die Nacht war natürlich kurz. Der Wecker klingelte um 4:00 Uhr in der Früh. Nach einem kleinen Frühstück ging es endlich los. Schnell noch zur Autobahn nahen Tankstelle. Und so fuhren wir um 6:00 Uhr auf die Autobahn auf. Die Fahrt verlief unspektakulär. Nur kurz vor Hamburg zwang uns ein Stau von angesagten 10 Kilometern, die weitere Fahrt etwas um zu planen.

 

Wir erreichten unseren ersten Platz, den Camping Strandparadies Großenbrode, um 14:30 Uhr. Wie so oft, so hatten wir auch dieses mal, "Glück". Der Platz hatte Mittagsruhe und war dementsprechend geschlossen. Um 15:00 Uhr wurde wieder geöffnet. Sicherheitshalber hatten wir, wegen den Schulferien in Deutschland, reserviert,- und so bekamen wir schnell unseren Platz für die erste Nacht. Nach dem Duschen gingen wir ein wenig über die Strandpromenade. Das Ende des Tages besiegelten wir mit einem sehr leckeren Abendessen.

Wir waren wieder früh im Bett verschwunden. Am nächsten Morgen sollte es nicht ganz so spät weiter in Richtung Schweden gehen. Wir stellten den Wecker für 5:30 Uhr. Nach dem kurzen Frühstück kurbelten wir die Stützen hoch. Es regnete. Der Regen sollte fast den ganzen Tag unser Begleiter sein. Um 7:30 Uhr verließen wir den Campingplatz in Großenbrode. Um 8:00 Uhr erreichten wir den Fährhafen in Puttgarden. Um 9:20 Uhr erreichten wir Dänemark. Weiter ging die Fahrt Richtung Helingör. Den Fährhafen erreichten wir um 12:15 Uhr. Und um 12:45 Uhr war es endlich soweit,- wir waren in Schweden. Für den ersten Stopp hatten wir uns zwei Plätze in Mararyd ausgesucht. Der erste Platz öffnete leider erst um 17:00 Uhr. Wir standen aber bereits um 14:00 Uhr vor dem Tor. Wir drehten "Isolde" herum und fuhren zu dem anderen Platz,- Camping Sjötorpet,- unser erster Stellplatz in Schweden.

 

 

Wir bekamen einen schönen Platz in unmittelbarer Nähe des Sees Getsjön. Es hörte langsam auf zu regnen. Und gegen Abend konnten wir in der Abendsonne den Tag beschließen. Müde waren wir, und so gingen wir auch heute Abend früher ins Bett als sonst.

Am nächsten Tag haben wir ausgeschlafen. In der Nacht hatte es wieder heftig geregnet. Aber am Morgen war alles wieder vorbei. Für heute hatten wir uns zwei Orte für die Besichtigungstour vorgenommen.

 

 

Als erste fuhren wir nach Halmstad. Einst im Mittelalter mit 88.000 Einwohner die größte Stadt an der Westküste. In der Innenstadt lassen die alten Fachwerkhäuser erahnen, wie die Stadt früher einmal ausgesehen haben muss.

 

 

Von Halmstadt fuhren wir noch kurz zum nah gelegenen Tylösand. In der 18° C “warmen” Ostsee tummelten sich viele Urlauber.

 

 

 

 

Auf dem Rückweg besuchten wir noch Laholm, die älteste Stadt Hallands. Sie verdankte ihren Reichtum dem Fang und Verkauf der Fische, die einst zahlreich vom Meer den Fluss Lagan hinauf schwammen.

 

 

Am Nachmittag fuhren wir wieder nach Hause. In der Sonne grillten wir Frikadellen auf dem Grill.
Sehr lecker!

Wir freuten uns schon auf den nächsten Morgen, denn da wollten wir in den Elchpark.
Um zu wissen wie das Wetter morgen wird, gingen wir bei unserem Abendspaziergang mal kurz bei der Rezeption vorbei. Dort konnte man nach dem Wetter fragen. Es wurde einem dann auf dem Laptop gezeigt. Der Mann an der Rezeption schmunzelte als ich erneut nach dem Wetter fragte.
Er nannte mich liebevoll “Mr. Control” und lachte herzhaft.
Noch lange saßen wir an diesem Abend in der Sonne und genossen den Tag.

Zu Hause hatten wir schon viel über ihn gelesen, den Schwedenshop in Laganland und seinem angrenzenden Elchpark. Dieser sollte am nächsten Tag unsere Ziel sein. Wir wollten unbedingt einmal Elche aus der Nähe sehen. Im Internet und auch in den einschlägigen Prospekten wurde darauf hingewiesen, dass man möglichst morgens um 10:00 Uhr dort sein sollte. Denn zu dieser Zeit findet die Fütterung statt. Also standen wir etwas früher auf und machten uns auf den Weg.

 

 

Der Park befindet sich direkt an der A4.
Leider scherte sich, bis auf einen kleineren Elchbullen, der Rest der Herde kein bisschen um die 10 Uhr Fütterung.

 

 

Da man um das Gehege herum spazieren kann, machten wir uns auf den Weg,- und fanden die übrigen im Schatten liegend. Sie ließen sich anstandslos fotografieren. Nach einiger Zeit besuchten wir noch den Schwedenshop, indem es so ziemlich alles zu kaufen gibt, was man braucht, oder auch nicht.

Um es kurz zu machen, der Elch-Safariepark in Markaryd, den wir auf der Rückreise besucht haben, hat uns wesentlich besser gefallen. Doch dazu später mehr.

 

 

Gegen Mittag fuhren wir wieder in Richtung Heimat. Aber nicht auf dem direkten Weg. Vielmehr fuhren wir am Bolmen-See vorbei und machten dort eine lange Rast direkt am Wasser. Ein Campingplatz mit anliegendem Strandbad lud zum verweilen ein.

Erst am frühen Abend machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause. Den ganzen Tag über schien die Sonne. Wir saßen noch lange draußen vor dem Wohnwagen. Es war unser letzter Abend auf diesem Campingplatz. Morgen ging die Reise weiter zum Vättern-See.

Der nächste Tag ist schnell erzählt. Nach dem Frühstück führen wir los. Um 9:05 Uhr verließen wir den Platz.
Wir werden ihn in Erinnerung behalten und bestimmt nochmal wiederkommen. Doch für heute wollten wir weiter in Richtung Vättern-See. Der Vätterledens Camping war unser Ziel. Um 11:50 Uhr erreichten wir den Platz.

 

 

Die Zufahrt war im ersten Augenblick etwas ungewöhnlich für uns. Man musste eine Tankstelle, die zu einem Motel gehört, überqueren. Am anderen Ende ging es einen kleinen aber steilen Berg hinauf.

 

 

Der Platz selber besteht nur aus einer großen Wiese, unterteilt durch ein paar Büsche und Sträucher. Die Sanitäranlagen sind sehr eng bemessen. (2 Duschen für den ganzen Platz) Zumindest wenn er voll ist.

Zu Hause im Internet hatten wir gelesen, das die junge Familie den Platz erst seit kurzem übernommen hat. Eine Toilette war schon renoviert, die anderen waren abgesperrt. An jeder Tür hing ein Hinweisschild, das es wegen Renovierung zur Zeit geschlossen ist. Leider lag auch die Autobahn in Höhrweite,- und der See war nur aus der Ferne zu betrachten. Entgegen unseren ersten Überlegungen beschlossen wir nur eine Nacht hier zu bleiben.

 

 

Am Nachmittag fuhren wir nach Gränna, die Stadt der Bonbonstangen. Plötzlich hatte nichts mehr mit einem ruhigen beschaulichen Leben in Schweden zu tun. Eher hatte man den Eindruck in Rimini, oder an der Côte d’Azur zu sein. Menschen über Menschen.


Zudem war die schmale Straße durch den Ort die einzige Zufahrt zum Gränna-Camping. Dementsprechend langsam und eng ging es manchmal zu. Wir fuhren bis hinunter zum Hafen. Vielleicht konnte man ja mit der Fähre zur Insel gegenüber von Gränna fahren? Wir erkannten schnell, dass es mit einem “mal eben” nicht getan war. Die Schlange vor dem Fähranleger war viel zu groß und die Fähre viel zu klein. Wir schlenderten noch ein wenig durch die Stadt. Heidi kaufte sich noch eine dieser Lakritz-Bonbonstangen.

Auf dem Rückweg besuchten wir noch eine kleine Glasbläserei.
Noch am selben Abend planten wir um,- und suchten uns für den morgigen Tag den Lovsjöbadens Camping südlich von Jönköping aus.

Am nächsten Morgen rief ständig das Kopfkissen:”So bleibt doch liegen und schlaft noch ein wenig”. Aber um 7:30 Uhr schwingten wir uns dann doch aus den Federn. Schließlich wollten wir noch etwas haben von dem Tag. Die Fahrt zum Lovsjöbadens Camping war nicht weit. Um 9:45 Uhr machten wir uns auf den Weg,- und bereits
um 10:30 Uhr erreichten wir unser Ziel. Auch dieser Platz liegt in der Nähe der Autobahn.
Diese war jedoch nicht zu hören.

 

Der Platz liegt wunderschön am Lovsjön-See. Die Stellplätze sind sehr groß und eben angeordnet. Wir ergatterten den letzten Platz direkt am Wasser. Schnell hatten wir "Isolde" auf ihren Platz abgestellt und versorgt.

Anschließend machten wir uns auf den Weg um zwei Museen zu besuchen. Als erstes besuchten wir das Industriemuseum in Norrahammar. Zum einen wird die Geschichte der Eisengewinnung in der Region erzählt,- und zum anderen wird alles gezeigt was jemals in der Fabrik hergestellt wurde. Im Anschluss fuhren wir weiter in das einzige Streichholzmuseum der Welt nach Jönköping. In der Originalfabrik von damals wird gezeigt, wie damals Streichhölzer hergestellt wurden. In den Anfängen reine Knochenarbeit, bis hin zum frühen Tod durch die Verwendung von Phosphor.

Zum Abschluss besuchten wir noch die kleine Strandpromenade in Jönköping. Zumindest war es auf der Stadtkarte als solche bezeichnet. Wer aber jetzt eine Promenade wie sie sich zum Beispiel an der Ostsee befinden erwartet, wird enttäuscht. Es ist lediglich ein kleiner Parkplatz an einer Tauchbasis und ein winziger Strand. Es mag sicherlich schönere Ecken geben am Vättern-See. Schließlich ist der See ca. 120km lang und bis zu 14km breit. Und wir haben nur diese eine Stelle gesehen. Wir werden ihn bestimmt wieder besuchen.

In der Nacht fing es heftig an zu regnen. 24 Liter pro Quadratmeter, wie ich am Morgen beim Brötchen holen erfahren konnte. Der Himmel war immer noch sehr zugezogen, aber es regnete in der Zwischenzeit nicht mehr.
Nach dem Frühstück fuhren wir nach Eksjö. Eksjö ist eine der besterhaltenen Holzstädte in Schweden.

 

 

Die Stadt konnte durch Einsicht und Vorbedacht der Abrisswelle entgehen, die nach dem zweiten Weltkrieg über Schweden hinweg rollte. 1977 erhielt die Altstadt das Europa Nostra Diplom für gute Gebäude und Kulturmilieupflege

 

Als wir durch die alten Gassen schlenderten, in denen übrigens Autoverkehr verboten ist, kam die Sonne zum Vorschein. In jedem Winkel gab es etwas anders zu entdecken, ein Hinterhof schöner als der andere. Eine wirklich sehenswerte Altstadt.

Nicht weit von Eksjö befindet sich Skurugata, eine von Trollen geschlagene Schlucht. Skurugata gilt als eines der merkwürdigsten Naturphänomene in Südschweden. Tatsächlich sind sich die Wissenschaftler bis heute nicht ganz einig, wie die Schlucht entstanden ist.
Skurugata ist eine 800 Meter lange,- und bis zu 24 Meter breite Bergspalte. Die engste Stelle ist gerade mal 7 Meter breit. Möchte man von oben nach unten laufen, geht es 35 Meter in die Tiefe. Spalten dieser Art gibt es einige im südlichen Småland, doch Skurugata ist die größte.

 

Der Aussichtspunkt Skuruhatt ist mit 337 Meter ü.M. einer der höchsten Punkte in Småland. Vom Gipfel aus hat man eine wunderschöne Aussicht über die Landschaft und den Ort Eksjö. Vom Parkplatz aus erreicht man den Gipfel auf einem sehr breiten angelegten Weg.

 

 

Das Eingangsschild zur Schlucht.
Urig wie alles hier.

 

 

Gutes Schuhwerk vorausgesetzt, macht es richtig Spaß diese Schlucht zu entdecken. Unbedingt ist auch an robuste und warme Kleidung zu denken. Denn auch im Sommer kann zwischen Skurugata und Skuruhatt ein Temperaturunterschied von bis zu 20° C herrschen!

Der Himmel war in der Zwischenzeit wieder vollständig aufgerissen,- und die Sonne hatte längst wieder Oberhand. Noch lange saßen wir an diesem Abend draußen an “unserem” See. Ein letztes Mal für diesen Urlaub, denn Morgen wollten wir weiter in Richtung Vimmerby fahren.

Auch diesen Platz fanden wir sehr schön. Er ist für einen kurzen,- wie für einen längeren Aufenthalt gut geeignet.

Erneut fing es in der kommenden Nacht an zu regnen,- und am Morgen hörte es wieder auf. Das kam uns bekannt vor.
Nach dem Frühstück erledigten wir die letzten Arbeiten vor der weiteren Reise. Um 9:30 fuhren wir ab. Bereits um 12:20 Uhr erreichten wir unser Ziel den Vimmerby Camping in Vimmerby. Doch irgendwie sagte uns der Platz nicht zu. Die Platzleitung tat ihr übriges dazu. Sowohl auf der Internetseite als auch auf dem Campingplatz selbst, wurde auf eine durchgehende Öffnungszeit von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr hingewiesen.
Doch uns wurde mitgeteilt, dass ein Check-In erst ab 13:00 Uhr geht. Zuvor finden ausschließlich Check-Outs statt. Das verstehe wer will, wir nicht. Kurzerhand wurde das Gespann umgedreht. Wir machten uns zurück auf den kurzen Weg nach Mariannelund zum Spilhammars Camping.
Dort war ein wechselseitiges Ein,- bzw. Auschecken kein Problem. 

 

Uns wurden mehrere Plätze zur Auswahl gezeigt. Wir entschlossen uns für einen, von dem man von oben auf den See schauen konnte. Schnell hatten wir alles wieder aufgebaut.

Vimmerby und Astrid Lindgren kann man nicht trennen. Überhaupt trifft man in Småland immer irgend wo auf Astrid Lindgren.
Und so nahmen wir uns für den Nachmittag noch zwei kleinere Ziele vor, die einen direkt wieder zurück versetzen in die eigene Kindheit.

 

Als erstes besuchten wir Bullerbyn. Wer kennt es nicht! Astrid Lindgren hat insgesamt drei Bücher der Reihe "Wir Kinder aus Bullerbyn" geschrieben. Und hier steht alles noch so, als wenn man gerade erst den Film gesehen hätte. Bullerbyn liegt in Sevedstorp bei Pelarne, ca. 15 km von Vimmerby entfernt. Heute gibt es in Bullerbyn ein Café, einen Kaufmannsladen,- und ein Geschäft für Kinderkleidung.

Anschließend fuhren wir zum Katthult-Hof. Man fährt einfach die Landstraße 40 in Richtung Jönköping,- und folgt den Schildern Katthult. Kaum hat man den Hof betreten, werden Erinnerungen war. Aus jeder Ecke scheint es “Miiiiiicheeel” zu rufen. Alles kann man besichtigen, den Schuppen, die Toilette,- in der Michel seinen Vater eingesperrt hat und natürlich auch das Haus vom Knecht Alfred. Nur das eigentliche Wohnhaus ist für Besucher nicht offen. Es ist bewohnt. Aber der Fahnenmast, an dem Michel seine Schwester hochgezogen hat, steht noch genauso vor dem Haus wie damals. Und natürlich dürfen auch Michel seine geschnitzten Figuren im Schuppen nicht fehlen.
Tipp: Im Souveniershop kann man für 69 SEK eine “echte” Michelmütze kauen.

 

Am nächsten Tag begann für uns der große Astrid Lindgren Tag. Als erstes besuchten wir die Astrid Lindgren Welt. Eher ein Park für Familien mit Kinder, denn diese kommen hier voll auf ihre Kosten. Doch auch wir wollten uns einmal den Park ansehen. Die Wirklichkeit ist hier genau so dargestellt wie in den Büchern. Wenn man durch den Park spaziert, kommt man an so bekannten Orten wie dem Kirsch,- und Heckenrosental vorbei. Ein Stück weiter steht man plötzlich in einer ganz anderen Welt, der Mattisburg. Noch ein Stück weiter,- und schon steht man in der Villa Kunterbunt. Nicht zu vergessen, Karlsons Dach und Katthult.

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Und manchmal will man es nicht glauben,...
(Klicke auf das Bild, die Kinder sind echt...)

 

Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Astrid Lindgrens NÄS. Dort ist das Geburtshaus von Astrid,- und das spätere Wohnhaus von ihr zu sehen. NÄS ist der Begriff für den damals größten Hof der Gegend mit allen seinen Stallungen und Gebäuden.

 

 

Auch zu sehen ist der “Limonadenbaum” in dem Astrid sich als Kind viel aufgehalten hat,- und der auch in ihren Büchern vorkommt. Und wenn du einmal dort bist, gehe mal nahe an den Baum heran und betrachte sein Auge.
Er beobachtet dich...

Am folgenden Tag war die Kleva Gruva in Holsbybrunn unser Ziel. Holsbybrunn liegt in der Nähe von Vetlanda. Die Kleva Gruva (Gruva = Grube) gilt als eine der schönsten Besichtigungsbergwerke in Schweden. Ihre Geschichte begann bereits Ende des 17. Jahrhunderts. Das Schacht und Stollensystem hat eine Länge von ca. 6km. Ca. die Hälfte davon liegt unter Wasser.

 

 

Die Grube liegt mitten in der småländischen Waldlandschaft. Man fährt einige Kilometer durch den Wald, bevor man die Grube erreicht.

 

 

Ein absolutes Muß ist warme Kleidung und gutes Schuhwerk. Einen Helm und eine Taschenlampe bekommt jeder am Eingang ausgehändigt. Wer möchte bekommt auch noch einen Audio-Guide dazu.

Bereits am Eingang weht einem ein kalter Wind ins Gesicht. Und nicht weit vom Stolleneingang entfernt bestätigt ein Thermometer den ersten Eindruck. Es herrschen 2° C in den Gängen und es ist ein wenig feucht. Alles ist ein bisschen spärlich beleuchtet, gerade so das man noch alles erkennen kann. Lediglich die Seitengänge sind vollkommen unbeleuchtet. Hier hilft die Taschenlampe.

Verlaufen kann man sich nicht. Alle Gänge sind als Sackgassen ausgebildet. Ab und zu muß der Kopf eingezogen werden. Ein leichter Schlag gegen den Helm verrät, dass es wohl noch ein wenig tiefer hätte sein müssen. Es ist für uns heute unvorstellbar, wie die Bergleute damals gearbeitet haben. Der Audio-Guide verrät uns, das die Lebenserwartung eines Bergmannes ca. 10 Jahre kürzer war, als bei der Restbevölkerung.

 

 

 

Wir haben uns ca. 2 Stunden in der Grube aufgehalten. Am Ende führt eine steile Treppe mit 151 Stufen wieder zurück ans Tageslicht. Wer das nicht möchte kann auch wieder zurück zum Eingang laufen,- und diesen als Ausgang benutzen.

Den Rest des Tages verbrachten wir auf dem Campingplatz. Es war ein herrlicher Tag heute. Die Sonne schien den ganzen Tag vom Himmel. Morgen werden wir Småland verlassen. Die Insel Öland ist unser Ziel.
Dort soll es viel zu entdecken geben.

Wir haben am nächsten Morgen aber ein wenig gebummelt. Erst um 10:45 Uhr verließen wir den Platz. 14:45 erreichten wir unseren angedachten Platz, der Stenåsabadets Campingplatz. Doch es war irgend wie nicht unser Platz. Wir beschlossen weiter zu fahren. Als nächstes fuhren wir den Haga Park-Camping an. Hier waren wir zufrieden. Wir bekamen einen großen Stellplatz nicht weit von der Ostsee entfernt. Um 15:45 Uhr stand "Isolde" zufrieden auf ihrem Platz. Und weil wir heute morgen schon gebummelt hatten, bummelten wir den Rest des Tages weiter. Die Sonne brannte von einem strahlend blauen Himmel. Herz was willst du mehr! Am Abend saßen wir noch lange am Strand und genossen den wunderschönen Sonnenuntergang.

Der Legende nach ist Öland aus einem riesigen Schmetterling entstanden. Dieser wollte damals von Schweden hinaus aufs Meer fliegen. Der rauhe Ostwind packte den Schmetterling aber,- und riss ihm die Flügel ab. Diese stürzten vor der Küste ins Meer und versteinerten im Laufe der Zeit. Öland war gebohren. Die Insel ist ca. 140km lang und an der breitesten Stelle ca. 16km breit. Wegen der Länge der Insel haben wir die Besichtigungstour in einen Südteil und einen Nordteil aufgeteilt.

 

 

Für heute haben wir uns den südlichen Teil vorgenommen. Als erste fuhren wir zum Långe Jan. So heißt der südlichste Leuchtturm von Öland. Er wurde 1785 in Dienst gestellt,- ist fast 42 Meter hoch,- und hat 197 Stufen die hinauf führen.

 

 

Von oben hat man einen grandiosen Rundumblick auf das einzigartige Naturreservat. Hier an der Südspitze treffen sich jedes Jahr hunderte Vogelkundler. Denn hier machen die Zugvögel Rast auf ihrer Wanderung in den Süden, bzw. wieder auf ihrem Weg zurück.

 

 

Auf dem Rückweg haben wir an ein paar dieser typischen Ölandmühlen angehalten. An einigen hängt ein kleiner Kasten, mit der Bitte um eine kleine Spende. Sie können dann frei besichtigt werden. Früher hatte jeder Bauer solch eine Mühle. Sie musste entsprechend der jeweiligen Windrichtung per Hand in den Wind gedreht werden.

 

Bei einem Besuch von dem südlichen Teil der Insel sollte die Burg Eketorp auf jeden Fall mit einbezogen werden. Die Geschichte der Burg beginnt im 4 Jh. n. Chr. und geht bis ins Jahr 1240 n. Chr. Von 1964 bis 1974 wurde die Burg vollständig ausgegraben.
Öland hat viele wunderbare Seiten. An vielen Punkten bleibt man einfach stehen und schaut in die Natur.

Für Morgen haben wir uns den nördlichen Teil vorgenommen. Dort gibt es noch mehr zu sehen. Die Sonne hat es heute sehr gut mit uns gemeint und schien den ganzen Tag von einem blauen Himmel.

Öland ist laut Statistik die schwedische Provinz mit den meisten Sonnentagen und dem geringsten Niederschlag. Nicht umsonst liegt hier die Sommerresidenz der schwedischen Königsfamilie. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel.

In der Nacht hatte es angefangen zu regnen. Bei dem heutigen Blick aus dem Fenster begrüßte uns eher ein Novembertag als ein Sommertag im Juli. Es regnete ohne Unterlass. Wir beschlossen für heute uns nicht den geplanten Norden Ölands an zu sehen. Vielmehr fuhren wir nach Kalmar. Der heutige Tag wurde kurzum in einen Museumstag umfunktioniert.

Als erstes besuchten wir das Kalmar Slott (Slott = Schloß). Bereits 1180 wurde an der Stelle, wo heute das Schloss steht der erste Verteidigungsturm errichtet. Ende des 13. Jahrhunderts wurde eine Burganlage mit Ringmauern und Türmen rund um den alten Verteidigungsturm gebaut. Sein heutiges Aussehen erhielt das Schloß unter den Wasakönigen. Im 16. Jahrhundert wurde die mittelalterliche Burg in einen Renaissancepalast umgestaltet. In jedem Zimmer finden sich Erklärungen auch in deutsche Sprache.

Nicht weit vom Schloss befindet sich das Landesmuseum. Am Eingang wurden wir auf eine Warteliste gesetzt. Unglaublich aber wahr, das Museum war wegen dem schlechten Wetter überfüllt. Man wollte nicht, das es im Inneren zum Gedränge kam. Wir vertrieben uns die Wartezeit im Souveniershop. Aber bereits nach kurzer Zeit bekamen wir unsere Eintrittskarten.
Besonders die Ausstellung “Kronan – Das Unterwasser-Pompeje der Ostsee” hatte es uns angetan. 1676 sank das Flaggschiff “Kronan” auf der Flucht vor der holländischen Flotte. Eine starke Windböe erfasste das Schiff, wodurch das Schiff Schlagseite bekam und mit Mann und Maus in die Tiefe verschwand. 1980 fand man das Wrack. Und seitdem sind die Ausgrabungsarbeiten in vollem Gang. Jedes Jahr werden neue sensationelle Funde gemacht und wieder neu ausgestellt. Eine wirklich sehenswerte Ausstellung.

Erst am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause. Es regnete immer noch an diesem frühen "Novembertag" mitten im Juli 2011.

Der nächste Tag ist schnell erzählt. Es fing bereits in der Nacht wieder an zu regnen. Am Frühstückstisch beschlossen wir die ursprünglich geplante Besichtigung für den Norden der Insel ausfallen zu lassen. Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommen und den Norden ausgiebig zu erkunden. Zwar gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung, aber es schüttete aus vollen Eimern. Wir wollten aber auch nicht den ganzen Tag im Wohnwagen verbringen,- und so setzten wir uns am frühen Mittag ins Auto und fuhren aufs gerade Wohl los. Für kurze Stopps hielten wir an verschiedenen Punkten an, ohne ein festes Ziel zu haben. Am späten Nachmittag fuhren wir wieder heim. Aufgehört zu regnen hat es nicht. Laut Prognosen sollte es erst am Sonntag wieder besser werden. Warten wir es mal ab. Für diese Jahr ist der Besuch auf der Insel Öland für uns beendet. Morgen fahren wir weiter. Zurück nach Småland zum Sjöstugans Camping nach Älmhult wird die Reise gehen.

Die ganze Nacht haben wir schlecht geschlafen. Immer wieder hatte es heftigst geregnet. Richtige Sturmboen zogen über uns hinweg. Nach dem Frühstück begannen wir “Isolde” vorzubereiten für die nächste Etappe. Natürlich haben wir im Regen angehängt. Um 9:20 Uhr fuhren wir los. Es ist schon komisch, einer der sonnenreichsten schwedischen Stückchen Erde zeigte sich ausgerechnet bei unserem Besuch vom Gegenteil. Sei es drum, wir kommen wieder,- versprochen. Die Fahrt zurück nach Småland war auch nicht besonders trocken. Immer wieder kamen heftige Schauern vom Himmel herunter. Um 12:45 Uhr erreichten wir unser Ziel,- den Sjöstugans Camping in Älmhult, direkt am Möckeln See. Ein schöner Platz mit leicht hügeligen Wiesen.

Wir bekamen einen Platz zugewiesen. Und wieder konnten wir aus dem Wohnzimmer den See sehen. Fast hätte ich es vergessen zu erwähnen,- es hatte aufgehört zu regnen. Ja die Sonne kam sogar zum Vorschein. Wir haben noch lange draußen gesessen an diesem Tag. Ob die Regenzeit nun vorüber war? Wir dachten positiv.

Am nächsten Tag weckte uns die Sonne wieder. Der See, der gestern noch ganz aufgewühlt war, war heute still und ruhig. In der Rezeption haben wir noch in einem Prospekt von einem Elch-Safariepark in der Nähe von Markaryd gelesen. Markaryd? Waren wir da nicht zu Beginn unserer Reise? Und waren wir nicht schon in einem Elchpark? Ebenfalls zu Beginn zu unserer Reise? Richtig,- und trotzdem sind wir hin gefahren. Wir wussten damals nichts von dem Park in Markaryd. Um eines schon vorweg zu nehmen. Der Safari-Park in Markaryd ist eindeutig schöner und besser angelegt.

 

Man fährt mit dem Auto durch eine ca. 3 km lange Strecke innerhalb des Parks. Und Fotopunkte mit Elchen sind garantiert. Die Strecke ist so geschickt angelegt, dass die Elche praktisch keine Chance haben im Dickicht zu verschwinden. Wir haben Kühe mit ihren Kälbern,- und auch die Bullen gesehen. Und das bei herrlichem Wetter. Zwar hat der Elchshop nicht die Größe wie der in Laganland, aber es reicht allemal.

Übrigens, so haben wir gelesen, gilt es als fast unmöglich, sich einem Elch in freier Wildbahn zu nähern. Elche können quasi in alle Richtungen mit ihren Sinnesorganen "horchen". Wenn, dann nähert sich der Elch einem Menschen unbemerkt. Weg rennen macht auch keinen Sinn, die Tiere erreichen locker Geschwindigkeit von über 60 km/h.

Erst am Abend fuhren wir wieder zurück zum Wohnwagen und genossen noch den schönen Resttag am Platz.

Als ich am nächsten morgen aufstand, merkte ich sofort,- ich hatte mir den rechten Fuß verletzt. Ausgerechnet den rechten. Den Gas,- und Bremsfuß für das Auto. Ich bin weder umgeknickt, noch bin ich irgendwo herunter gesprungen, noch sonst irgend etwas. Morgens konnte ich nicht mehr auftreten. An der Rezeption nannte man uns einen zuständigen Arzt in Älmhult. Der erste Verdacht, ein Insektenstich hat sich nicht bestätigt. Vielmehr vermutete der Arzt einen Bruch oder aber eine Entzündung am Knochen. Ein Bruch? Ich erklärte dem Arzt, das ich nicht über Stock und Stein gesprungen bin. Der Arzt aber meinte, das kann auch vom ganz normalen gehen passieren. Ich bekam ein Rezept für ein Medikament gegen die Schmerzen. Gleichzeitig erhielt ich die Aufforderung den Fuß im 40 km entfernten Ljungby röntgen zu lassen. Also los. Die Röntgenaufnahmen ergaben keinen Bruch, Gott sei Dank.

Den Rest des Tages verbrachten wir am Wohnwagen, ich sollte möglichst den Fuß ruhig halten. Langsam fing auch die erste Tablette an zu wirken, so das die Schmerzen nachließen. Mal sehen wie es morgen ist, denn morgen geht die Reise weiter nach Malmö, unsere letzte Etappe in Schweden für diesen Urlaub.

Am Abend trat auf dem Platz noch eine schwedische Folkloregruppe auf. Eine schöne Abwechslung.

Heute war der Tag gekommen, wir mussten Småland verlassen. Für unser letztes Übernachtungsziel in Schweden hatten wir uns Malmö ausgesucht.
Unser Ziel war der Malmö Camping direkt an der Öresundbrücke. Um 11:00 Uhr fuhren wir los. Fast 3 Stunden später waren wir da.

Der Platz wurde erst vor kurzem übernommen von der FirstCamp Campingkette. Um es gleich vorweg zu sagen, es ist ein nicht besonders schöner Platz. Die Sanitäranlagen waren das schlechteste was wir auf der gesamten Tour gesehen haben. Und das immer zu sehende Reklamebild des Platzes (man sieht die Fronten von zwei Wohnmobilen,- und die Öresundbrücke im Hintergrund) suggeriert einen falschen Eindruck. Nur von einer kleinen Stelle des Platzes ist die Öresundbrücke zu sehen. Auch steht man nicht unmittelbar an der Ostsee. Hier hat die Platzleitung noch viel zu tun, um den Standard der FirstCamp Campingkette zu erreichen. Trotz alle dem sollte es der Platz für die nächsten 3 Nächte sein.

 

Wir wollten uns am nächsten Tag die Altstadt von Malmö ansehen,- und dafür war es ein guter Ausgangspunkt. Mehr aber auch nicht. Die Nachbarn berichteten, dass es noch am Tag zuvor heftig geregnet hatte,- und so sah auch die Wiese teilweise aus. Überall waren tiefere Spurrillen zu sehen. Wir hatten Glück, unser Platz war ordentlich,- und so war “Isolde” schnell abgestellt. Für den Rest des Tages genossen wir die Sonne.

Das erste was ich am nächsten morgen hörte war ein “Guten Morgen”. Das zweite was ich heute morgen hörte war ein “Ach du Schei...”! Was war passiert? Nun, über Nacht hatten wir eine neue Errungenschaft im Wohnwagen. Das dreckige Besteck konnte einfach in die Besteckschublade, die sich unter der Spüle befindet, eingeräumt werden. Gespült wurde dann über Nacht. Was war passiert? Der Wasserhahn war in sich undicht geworden. Öffnete man den Hahn floss einiges an Wasser in die Schublade. Schöner Mist. Nachdem alles getrocknet war, wurde der Wasserhahn erst einmal stromlos gemacht. Sicherheitshalber.

 

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Auto in die Altstadt von Malmö. Das Venedig von Skåne wie Malmö auch genannt wird, begrüßte uns mit herrlichem Sonnenschein. Wir fanden einen Parkplatz und machten uns zu Fuß auf den weiteren Weg. Alle Sehenswürdigkeiten der Stadt konzentrieren sich auf das Stadtzentrum,- und sind leicht per Fuß zu erreichen.

Der Lilla Torg ist mit den Fachwerkhäusern und den kopfsteingepflasterten Straßen wohl die schönste Stelle der Altstadt. Die umliegenden Restaurants tun ihr übriges dazu.

 

 

Zum Schluss besuchten wir noch den "Turning Torso". Neben der Altstadt ist es das mit 190 Metern wohl höchste Hochhaus von Skandinavien. Architektonisch etwas besonderes.

 

Zum Abschluss unserer diesjährigen Schwedenreise wollten wir noch einen besonderen Ort besuchen, Ales Stenar.
Diese sagenumwobene Steinanordung der Wikinger liegt bei dem kleinen Fischerdörfchen Kåseberga, südlich von Ystad.

 

 

Bei guter Sicht kann man von der Anhöhe aus Bornholm sehen.

 

 

Wer gut zu Fuß ist, kann an einigen Stellen die Steilküste herunter bis zur Ostsee laufen.

 

Ein weiterer Weg führt von oben direkt in den kleinen Fischerort. Dort gibt es Fisch für jeden Geschmack. Wir schlenderten noch durch den kleinen Schutzhafen, bevor wir uns auf den Heimweg machten.

Das war unser letzter Tag in Schweden, der Urlaub war vorbei. Etwas wehmütig fahren wir am Abend wieder zurück zum Wohnwagen.
Morgen früh machen wir uns auf den Weg wieder zurück nach Deutschland. Auf dem Campingplatz Lübeck-Schönböcken, in Lübeck werden wir noch einen Zwischenstopp einlegen, bevor wir einen Tag später “Isolde” wieder auf ihren Heimatplatz bringen werden.

Eines ist klar, nun sind wir endgültig infiziert vom Skandinavien-Virus.

 

ENDE

(Reisedauer = 21 Tage)

Die hier beschriebenen Einrichtungen spiegeln den Stand aus dem jeweiligen Jahr wieder,- und können sich bis heute teilweise,- oder auch vollkommen verändert haben.